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Gemeinderatssitzung am 15. Dezember 2015

Brunnen- und Bahnhofstraße werden saniert 

 

Schon seit langem steht die Sanierung der Brunnenstraße an. Der Beginn der Baumaßnahmen verzögerte sich aber immer wieder wegen des schleppenden Verlaufs der innerörtlichen Flurbereinigung. Denn vor dem Start der Sanierung sind noch Grundstücksfragen von der Flurbereinigungsbehörde zu klären.

 

In der Sitzung stellte Frau Luzia Böhner vom Planungsbüro Glup nun die ersten Pläne für die Umgestaltung und Sanierung der beiden Straßen bis zum Bahnhof vor. Eine erste Kostenschätzung geht von einer Bausumme von etwa 1,3 Mio € aus. Da die statische Prüfung der Brücke über den Kohlbach noch nicht erfolgt ist, muss eventuell mit höheren Kosten gerechnet werden.

 

Zwei Varianten standen zur Beurteilung an. (siehe Planskizzen)

Bei Variante 1 ist der Straßenverlauf gerade und die Straßenbreite einen halben Meter geringer als bei der zweiten Variante und bietet daher mehr Parkmöglichkeiten auf den Randflächen. Bei Variante 2 ist der Straßenverlauf leicht geschwungen und sieht zusätzliche Parkplätze im Bereich der Einmündung in den Breidinger Weg vor.

 

In der Aussprache über die Entwürfe wurde von uns angeregt, eine Kombination der beiden Varianten zu realisieren:

 

  • Straßenverlauf von Variante 1

  • zusätzliche Parkplätze bei der Linde am Bahndamm nach Variante 2, die Zufahrt soll einseitig erfolgen.

  • Der Gehweg soll auf einer Seite möglichst breit ausgebaut werden, damit die vielen Fußgänger in Richtung Bahnhof besser geschützt werden. Ein breiter zweiseitiger Ausbau der Gehwege ist wegen des teilweise geringen Abstands zwischen den Häusern nicht möglich.

  • Der Straßenverlauf zum Bahnhof soll durch entsprechende Gestaltung der Gabelung am Beginn des Breidinger Wegs Vorrang erhalten, weil hier das höhere Verkehrsaufkommen ist.

  • Der Bahnhofsvorplatz soll gepflastert werden und alle Eingänge des Bahnhofsgebäudes sollen barrierefrei gestaltet werden.

 

Als eventuell problematisch wurde von uns die teilweise vorgesehene Pflasterung der Fahrwege gesehen, weil diese in der Baumgartenstraße und im Baugebiet Schießmauer zu Problemen geführt hat. Frau Böhner versicherte jedoch, dass mit einem entsprechenden Unterbau aus Beton die Gefahr einer Absenkung der Pflasterbereiche nicht bestehe. Bei den Kosten seien Pflaster und Asphalt etwa gleich teuer.

 

Im Bereich der Bahnhofstraße wurde vorgeschlagen, den bisherigen Trampelpfad zum Bahnsteig zu einem Gehweg auszubauen. Es solle auch überlegt werden, das heruntergekommene Nebengebäude abzureißen, um dort weitere Parkmöglichkeiten schaffen zu können.

 

Ob Gehwege und Straße durch einen Bordstein getrennt werden sollen, wurde noch nicht entschieden. Weiter offen ist auch die Art und Weise der Verkehrsberuhigung im besonders engen vorderen Teil der Brunnenstraße.

 

Wie Bürgermeisterin Cathrin Rübenacker mitteilte, kann die Umgestaltung von Brunnen- und Bahnhofstraße erst nach der Verabschiedung des Wege- und Gewässerplans im Rahmen des innerörtlichen Flurneuordnungsverfahrens erfolgen. Dieser Plan kann nach Aussage der Flurbereinigungsbehörde frühestens im April 2017 beschlossen werden.

 

Das Planungsbüro wird nun anhand der Anregungen aus dem Gemeinderat einen neuen Entwurf erarbeiten und in einer der nächsten Sitzungen vorstellen.

 

Variante 1
Variante 2