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Verbale Entgleisungen des Wahlverlierers Thomas Dürrwächter

 

Kurz nach dem Ende der Bürgermeisterwahlen haben wir uns bei allen Kandidaten für einen fairen Wahlkampf bedankt. Leider haben wir uns zu früh gefreut. Denn wir mussten kurz nach unserer Veröffentlichung einen Beitrag des Gemeinderats Thomas Dürrwächter lesen, in dem er die frisch gewählte Bürgermeisterin Cathrin Rübenacker in einer Weise attackiert hat, die nicht unkommentiert bleiben darf.

 

In seinem Artikel „Kirchengemeinde im ´Kampf der Giganten` geschlagen“ heißt es über die neue Bürgermeisterin:

 

„54,74 Prozent, aber nur 520 Stimmen“

Anmerkung:

Gemeinderat Dürrwächter hatte im ersten Wahlgang 117 Stimmen, im zweiten Wahlgang 3 Stimmen.

 

„Das neue Ortsoberhaupt ist in jedem Fall … blond“

Anmerkung:

Will Herr Dürrwächter hier etwa auf die Blondinenwitze anspielen?

 

„dass Rübenacker die von ihr großspurig angekündigten Wahlkampf-Ansagen nun auch sofort in die Praxis umsetzt“

Anmerkung:

Unseres Wissens haben weder Frau Rübenacker noch Herr Geisel großspurige Versprechen im Wahlkampf gemacht. Beide haben im Wesentlichen betont, dass sie sich im Falle ihrer Wahl um die Sorgen und Wünsche der Bürger kümmern und sich mit voller Kraft für Zaisenhausen einsetzen wollen.

Die einzige „großspurige Ansage“ im Wahlkampf stammt von Thomas Dürrwächter selbst, als er in öffentlicher Gemeinderatssitzung vorschlug, dem TTC unter Missachtung aller Gleichheitsgrundsätze bei der Vereinsförderung die kompletten Renovierungskosten im Sanitärbereich der vereinseigenen Halle von 25.000,- € zu schenken.“

 

„Keinesfalls würde es genügen, gäbe Rübenacker als CR8 nur eine gleiche egomanisch wirkende Diva wie bei Real Madrid der Fußball-Superstar CR7“

Anmerkung:

Diese verbale Entgleisung des Herrn Dürrwächter zeigt überdeutlich, dass er seine Wahlniederlagen (Bürgermeisterwahl und Vorstandschaft Flurbereinigung/Ortslage) nicht verkraftet hat.

Gemeinderat Dürrwächter hat anscheinend vor, nicht nur gegenüber den Gemeinderäten der Bürgerliste und Freien Wähler sondern auch gegenüber der Bürgermeisterin mit seinen persönlichen Attacken unter der Gürtellinie weiterzumachen.

 

Jemanden zu attackieren, bevor er seine Arbeit begonnen hat, ist extrem unfair. Frau Rübenacker sollte wie jede frisch gewählte Amtsinhaberin mindestens die übliche Schonfrist von 100 Tagen erhalten, um sich in ihr neues verantwortungsvolles Amt einzuarbeiten. Das gebietet der Anstand.



Sollte es Meinungsunterschiede oder Konflikte bezüglich ihrer Amtsführung geben, werden die Gemeinderäte der Bürgerliste jedenfalls das direkte Gespräch mit der Bürgermeisterin suchen. Unserer Erfahrung nach ist das der richtige Weg für alle Beteiligten und für Zaisenhausen.

 

Hier können Sie den Text von Gemeinderat Dürrwächter im Original lesen:

http://www.deingemeinderat.de/neu/doc/GRS%2013-12-15_Kirchengemeinde%20im%20Kampf%20der%20Giganten.pdf