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Gemeinderatssitzung am 20. Februar 2018

Neugestaltung des Farrenstall-Areals

 

Für die Neugestaltung der Ortsmitte hatte die Gemeinde bekanntlich einen Wettbewerb gestartet, an dem zehn Architekturbüros teilnahmen. Aufgabe war es, Gestaltungsvorschläge für

  • den Platz neben der Kirche (Farrenstall-Areal),

  • den Raum zwischen Rathaus und Kirche und für

  • das Rathaus (Renovierung oder Neubau) zu erarbeiten.

 

Am 25. Januar tagte das Preisgericht, das aus Gemeinderäten und neutralen Fachleuten bestand, einen ganzen Tag lang im Feuerwehrhaus, begutachtete die zehn Wettbewerbsbeiträge und fällte schließlich eine einstimmige Entscheidung. Sieger wurde das Architekturbüro dauner rommel schalk aus Stuttgart/Göppingen. Nach der Entscheidung hatte die Bevölkerung an mehreren Tagen die Gelegenheit, alle Entwürfe anzuschauen.

 

Der besondere Charme des Entwurfs von dauner rommel schalk besteht darin, dass es diesem Architektenteam gelungen ist, einen fast ebenen Platz mit nur 3 Prozent Gefälle zwischen Kirche und dem neu zu erstellenden Rathaus zu planen, der gleichzeitig eine gute Zufahrtsmöglichkeit zu Gemeindebücherei, Zehntscheuer und privaten Wohnhaus hinter dem Rathaus ermöglicht. Auch der Rathausneubau passt sich von Form und Baumaterial her gut in die vorhandene Baustruktur in Ortsmitte ein. Das Farrenstall-Areal soll nach diesem Entwurf zu einem attraktiven Treffpunkt für die Bevölkerung, für Dorffeste umgestaltet werden und ausreichende Parkmöglichkeiten bieten.

Damit liegt nun ein einheitlicher Plan für die Gestaltung der gesamten Ortsmitte vor.

Die Realisierung wird allerdings aus finanziellen Gründen in Etappen erfolgen müssen.

 

Im ersten Bauabschnitt wird 2018/19 das Farrenstall-Areal neugestaltet. Rathaus und der Raum zwischen Kirche und Rathaus müssen aus baulichen Gründen gleichzeitig in Angriff genommen werden. Wegen der hohen Kosten wird dies daher erst in einigen Jahren möglich sein, da die Gemeinde weitere vorher wichtige Projekte wie die Erschließung von Flurscheide III stemmen muss.

 

In der Sitzung beauftragte der Rat mit großer Mehrheit das Büro dauner rommel schalk mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts, den Platz zwischen Hauptstraße, Kirche, Sparkasse und Südweg (Farrenstall-Areal). Nur Gemeinderat Dürrwächter enthielt sich.

 

Das Büro wird jetzt als nächsten Schritt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine Feinplanung für diesen Bereich erstellen, in den die Vorschläge der Bürgerschaft einfließen sollen. Wenn alles optimal läuft, könnte der Platz zum Straßenfest 2019 neugestaltet sein.